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Innovationskraft

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Titelbild: Innovationskraft © iStock.com/sdominick

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Wenn eine Region langfristig international erfolgreich und leistungsfähig bleiben soll, müssen sich die Akteure aus Politik, Wirtschaftsförderung und Kammern um die Sicherung beziehungsweise Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen und Forschungseinrichtungen kümmern.

Kreative und experimentierfreudige Erwerbsfähige, dauerhafte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft, die interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Grenzen von Fachdisziplinen hinweg, Unterstützung ansässiger und Ansiedlung neuer Unternehmen aus Zukunftsbranchen sowie die Förderung von Gründungsaktivitäten sind unabdingbare Voraussetzung.

Innovationen sind kein linear ablaufender Prozess (von Wissenschaft und Forschung hin zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen), sondern ein komplexer – in die gesellschaftlichen Gegebenheiten eingebundener – Vorgang. Neben Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Bürger und Kunden zu relevanten Akteuren, indem sie bei der Entwicklung neuer Produkte einen Beitrag leisten. Konzepte wie Open Innovation, Kundenintegration oder Netzwerke spiegeln einzelne Aspekte dieser Entwicklung wider.

Indikatoren

Forschungseinrichtungen hohe Anzahl an Spitzenforschungseinrichtungen außerhalb der Hochschulen: In Forschungseinrichtungen werden Forschungsprojekte oder -programme als Grundlage für die Entwicklung neuer innovativer Produkte und Prozesse durchgeführt. Die Träger dieser Einrichtungen sind meist Stiftungen, Universitäten oder andere wissenschaftliche Vereinigungen.

Graduiertenschulen und Exzellenzcluster Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und Spitzenforschung: Graduiertenschulen und Exzellenzcluster sind Bestandteil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Diese zielt darauf ab, die Spitzenforschung und die Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland zu fördern, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.

Gründerzentren und Technologieparks umfangreiche Angebote für den Start von jungen Unternehmen: Gründerzentren beziehungsweise Technologiezentren unterstützen Jungunternehmen und Unternehmensneugründungen in meist zukunftsweisenden Branchen.

Existenzgründungsangebote an Hochschulen 14 Hochschulen fördern junge Gründer: An Gründerlehrstühlen wird die Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns in die Lehre und Ausbildung integriert. Im Studium werden dabei neben den Chancen und Risiken, die eine selbstständige Tätigkeit bietet, auch die nötigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vermittelt. Zusätzlich werden die Schritte eines Gründungsvorhabens professionell begleitet und Kontakte zu gründungsrelevanten Netzwerken geschaffen.

Bilder

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Titelseite: Wissensatlas 2012

Kontakt

Frau Dr. Kirsten Schröder-Goga
Poststraße 16
Telefon: +49 69 2577-1552
Fax: +49 69 2577-1571
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