Beschäftigte in wissensintensiven Dienstleistungen

Wissensarbeiter wollen’s wissen

In Deutschland gehen heute über 70 Prozent der Wertschöpfung und Beschäftigung auf das Konto des Dienstleistungssektors. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf den wissensintensiven Dienstleistungen. Warum? Weil sie wichtige Beiträge zur Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels leisten und die digitale Wissensgesellschaft mitgestalten. „Wissensintensiv“ – dieser Begriff beschreibt Dienstleistungszweige, die besonders viele Akademiker und Wissenschaftler beschäftigen, so etwa die Finanzwirtschaft, (technische) Forschung, Beratung oder Kommunikation. Durch die Bank Branchen, die in FrankfurtRheinMain seit langem Gewicht haben. Rund 594.000 Beschäftigte sind hier zuzuordnen – gut ein Viertel. Damit sichert sich die Region auch im nationalen Vergleich eine Top-Position. Spitzenreiter ist Frankfurt, dicht gefolgt von Mainz und dem Hochtaunuskreis. Den geringsten Anteil verbuchen die Kreise Aschaffenburg und Miltenberg. Ein nennenswerter Unterschied lässt sich zwischen den Kreisen und Städten feststellen. Die kreisfreien Städte liegen deutlich höher.

 

Glossar: Beschäftigte in wissensintensiven Dienstleistungen