Bruttoinlandsprodukt

So wächst die Wirtschaft

Ganz klar: FrankfurtRheinMain ist eine der wirtschaftsstärksten Metropolregionen in Deutschland. Einen wichtigen Beleg dafür liefert das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – gilt es doch als Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Um das BIP besser einordnen und vergleichen zu können, wird die Kenngröße auf die Erwerbstätigen bezogen. Unter dem Strich steht die gesamtwirtschaftliche Produktivität. Sie gibt Aufschluss darüber, wie effektiv der Faktor Arbeit im Wertschöpfungsprozess eingesetzt wird. In der Region erwirtschaften knapp 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Bruttoinlandsprodukt von 257 Milliarden Euro. Die Arbeitsproduktivität (BIP je Erwerbstätigen) liegt in FrankfurtRheinMain folglich bei 76.637 Euro – ein weit überdurchschnittlicher Wert. Die kreisfreien Städte erreichen dabei eine deutlich höhere Produktivität als die Landkreise. Frankfurt belegt erwartungsgemäß die Top-Position. Das städtische Schlusslicht bildet Worms. Bei den Kreisen findet sich der Main-Taunus-Kreis ganz oben wieder, der Vogelsbergkreis fädelt sich an letzter Stelle ein.

 

Glossar: Bruttoinlandsprodukt

Gut zu Wissen:

Im Vergleich der 11 deutschen Metropolregionen hatte FrankfurtRheinMain 2016 die höchste Arbeitsproduktivität. Das Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen betrug hier 76.637 Euro – knapp vor München und Stuttgart. Schlusslicht war die Metropolregion Mitteldeutschland mit 58.149 Euro.