Graduiertenschulen und Exzellenzcluster
Forschungsnachwuchs fördern, Profil schärfen
Die Lissabon-Agenda der EU gab den Startschuss: Seit 2005/2006 loben Bund und Länder ein Förderprogramm aus, das den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern soll. Zwei wichtige Bestandteile der laufenden Exzellenzinitiative, die künftig Exzellenzstrategie heißen wird, sind Graduiertenschulen und Exzellenzcluster. Die erste Förderlinie stellt die Qualifizierung von Doktoranden in den Mittelpunkt. In FrankfurtRheinMain gibt es derzeit vier Graduiertenschulen, die herausragenden Nachwuchsforschern optimale Promotionsbedingungen bieten. Das Instrument der Exzellenzcluster sorgt zudem für eine stärkere regionale Vernetzung, thematische Priorisierung und vor allem Profilierung der Hochschulen. Das Ziel: deutsche Universitätsstandorte zu international sichtbaren und konkurrenzfähigen Forschungsleuchttürmen machen. Fünf Exzellenzcluster werden so aktuell in der Region gefördert. Zwei weitere Cluster erhalten darüber hinaus im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung eine Förderung – das Software-Cluster in Darmstadt sowie das Cluster für Individualisierte Immunintervention (Ci3) in Mainz.
Hochschule | Name |
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Technische Universität Darmstadt | Computational Engineering |
Darmstädter Graduiertenschule für Energiewissenschaft und Energietechnik | |
Software Cluster | |
Universität Frankfurt am Main | Dynamik Makromolekularer Komplexe |
Die Herausbildung normativer Ordnungen | |
Universität Gießen | Internationales Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften |
Universität Mainz | MAterialwissenschaften IN MainZ (MAINZ) |
Cluster für Individualisierte ImmunIntervention (Ci3) |